30000 Besucher kamen zum Stadtgraben

Das Fest wurde von Wolfenbütteler und ihren Gästen gut angenommen.

Organisatorin Wohlert-Boortz

Wolfenbüttel. Anna Wohlert-Boortz, Organisatorin des ersten Wolfenbütteler Stadtgrabenfestes. freute sich mit ihrem Team schon auf den Sonntagabend. Während sich die Wolfenbütteler am Sonntag von zwei tollen Tagen am Stadtgraben erholen konnten, mussten Wohlert-Boortz und ihr Team den Abbau der Boden und Aufbauten am Stadtgraben überwachen.

Dennoch nahm sich die Sachgebietsleiterin Veranstaltungen bei der Stadtverwaltung kurz Zeit ein Fazit des Festes zu ziehen. bei dem am Freitag und Samstag 30000 Besucher gezählt wunden. Zunächst habe sie ein etwas mulmiges Gefühl gehabt, ob ein derartiges Kleinkunstfestival bei den Wolfenbüttelern ankomme, gab die Organisatorin einen kleinen Einblick in ihre Gefühlswelt Doch das Fest habe alle Überzeuge. „Ich bin froh darüber, dass die Wolfenbütteler und ihre Gäste das Fest so gut angenommen haben.“

Die Festbesucher hätten sich auch reichlich Zeit genommen, um um den Stadtgraben zu flanieren und den Künstlern zuzuschauen. Sie habe auch einige Leute gesehen, die sich auf aufgestellten Bierzeltgarnituren zum Picknick niedergelassen hätten, ohne groß Müll zurückzulassen. Und das nicht nur beim von unserer Zeitung organisierten Bürgerbrunch am Samstagvormittag, bei dem Redaktionsleiterin Stephanie Memmert die Gäste begrüßte.

„Jeder Künstler hat etwas Besonderes geboten, was so in Wolfenbüttel noch nicht zusehen war“, erklärte Anna Wohlert-Boortz. Die Auswahl der Künstler sei orientiert gewesen an der Umgebung, also an der Natur des Stadtgrabens. Ihr persönlich habe besonders die Holzfigur gefallen, die sich aus einem Baumstamm geschnitzt habe. Und die Gänsekapelle sei natürlich ein echter Hingucker gewesen, genau so wie die Lasershow, die der aus Wolfenbüttel stammende Wulf Schmidt entwickelt habe. Am Samstagabend wurden dabei Szenen aus der 900-jährigen Geschichte der Stadt präsentiert. Dabei kamen unter anderem Lessing, Wilhelm Busch und Casanova zu Wort. Die Zuschauer waren begeistert und fragten sich, wann das Festival wiederholt werde. „Bisher ist keine Wiederholung geplant.“

Wolfenbütteler Zeitung